Informationen zur Behandlung
Was ist AMD? Was ist ein diabetisches Makulaödem?
Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine häufige Netzhauterkrankung im höheren Lebensalter. Sie betrifft die Makula, das Zentrum der Netzhaut, wo unser schärfstes Sehen stattfindet. Besonders die sogenannte feuchte AMD ist tückisch: Durch neugebildete, undichte Gefäße unter der Netzhaut kommt es zu Flüssigkeitseinlagerungen und Blutungen, die das zentrale Sehen beeinträchtigen.
Ein diabetisches Makulaödem (DMÖ) entsteht infolge dauerhaft erhöhter Blutzuckerwerte, die die feinen Blutgefäße der Netzhaut schädigen (diabetische Retinopathie). Dadurch werden die Gefäße durchlässiger, sodass Flüssigkeit und Blutbestandteile in die Makula – den Bereich des schärfsten Sehens – austreten können. Die daraus entstehende Schwellung beeinträchtigt das Sehvermögen teils deutlich.
Auch Gefäßverschlüsse (z.B. Zentralvenenverschluss) können zu einer Flüssigkeitsansammlung in der Makula führen.
Wie kann geholfen werden? - Was ist das Ziel der IVOM-Therapie
Die IVOM-Therapie (intravitreale Medikamentengabe) ist das bewährte Verfahren zur Behandlung der feuchten AMD, des diabetischen Makulaödems und Gefäßverschlüssen. Dabei wird ein spezieller Wirkstoff direkt in den Glaskörper des Auges injiziert. Er hemmt krankhafte Gefäßneubildung und reduziert Flüssigkeit unter der Netzhaut. Ziel der Behandlung ist es, das zentrale Sehvermögen zu erhalten oder sogar zu verbessern – für mehr Lebensqualität, Orientierung und Selbstständigkeit im Alltag.

